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23-11-2018

25.11. - NEIN zu Gewalt an Frauen!

Wir unterstützen die Mitmachaktion "Wir brechen das Schweigen" und wollen Mut machen für den ersten Schritt!

Bei Gewalt gegen Frauen wird vielfach weggesehen. Nicht nachgefragt. Nicht hingehört. Gewalt betrifft Frauen in unterschiedlichsten Lebenssituationen und beinhaltet verschiedenste Formen von Verletzungen und Übergriffen – aber darüber wird in unserer Gesellschaft kaum gesprochen.
Mit der Mitmachaktion „Wir brechen das Schweigen“ ruft das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ dazu auf, die Kultur des Schweigens und des Wegsehens zu überwinden und Solidarität mit betroffenen Frauen zu zeigen.
Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November bringt das Hilfetelefon das Thema dahin, wo es hingehört: auf die öffentliche Tagesordnung!

"40 Prozent aller Frauen in Deutschland waren schon einmal von Gewalt betroffen. Das ist kaum zu glauben, aber es ist genau so. Dieser Tatsache müssen wir uns gemeinsam stellen. Jede und jeder kann dabei mithelfen, die Situation zu verbessern. Wir alle können etwas tun, um Frauen dabei zu helfen, sich dauerhaft aus Gewaltsituationen zu befreien. Zum Beispiel, indem wir auf Unterstützungsangebote wie das Hilfetelefon 'Gewalt gegen Frauen' hinweisen und mithelfen, es bekannter zu machen. Damit zeigen wir Betroffenen einen Ausweg aus der Gewalt – und machen Mut für den ersten Schritt. Genau das ist das Ziel unserer großen Mitmachaktion. Machen Sie mit." (Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey, Schirmherrin der Aktion "Wir brechen das Schweigen")


Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland beteiligt sich jedes Jahr an der Fahnenaktion von Terre des Femmes „Frei leben ohne Gewalt - NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen“. Wir zeigen Flagge und setzen uns mit dafür ein, das Schweigen zu brechen.

  • Wir wollen Mut machen, sich Hilfe zu holen.
  • Wir wollen Mut machen, das Thema Gewalt gegen Frauen in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.
  • Wir wollen Mut machen, für eine ausreichende Finanzierung von Frauenhäusern zu kämpfen und unterstützen das Anliegen von Bundesfrauenministerin Franziska Giffey, die Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Frauen zu verbessern und die Anzahl der Frauenhäuser mit Hilfe von Bundesmitteln auszubauen.
     

Weitere Informationen unter: www.hilfetelefon.de

Das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein wichtiges Angebot für Menschen, die von Gewalt betroffen sind. Es ist jederzeit kostenlos und in verschiedenen Sprachen zu erreichen: 08000 116 016.
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