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Das Haus der Frauenhilfe in Bonn ist wieder eröffnet

Das Haus der Frauenhilfe in Bonn ist wieder eröffnet

Bei der Eröffnung wurde deutlich, dass die Kernsanierung eines 60 Jahre alten Hauses viel Geld, viel Nerven und schlaflose Nächte kostet. Die   Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland Dagmar Müller merkte an, dass man dem Rat Jesu, sein Haus nicht auf Sand zu bauen als erstes befolgt hätte und die Fundamentertüchtigung innerhalb von 14 Tagen erfolgreich bewerkstelligt war. Die Freude darüber und die Hoffnung, dass alles so glatt läuft, lösten sich schnell in Luft auf. Die folgende Bauzeit verzögerte sich ständig durch unvorhergesehene Probleme, die Geduld und Beharrlichkeit von Bauherrin und Bauleitung forderten. Die anwesenden Mitglieder der Frauenhilfe freuten sich sehr über den gelungenen Bau und dass ihre Entscheidung, dem Haus der Frauenhilfe eine Zukunft zu geben, sich als richtig erwiesen hat.

Pfarrerin Müller benannte konkrete Wünsche und Hoffnungen für das neue Haus:
„Menschen ziehen hier in ihr neues Zuhause. Wir hoffen, dass sie hier gut leben können und eine gute Gemeinschaft haben können. Wir hoffen, dass Frieden und Lachen das Haus erfüllen. Menschen werden hier arbeiten. Wir hoffen, dass sie Freude bei der Arbeit in diesen Räumen haben. Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit den Menschen, die in diesen Räumen Kurse besuchen, Gottesdienst feiern, zusammen essen, diskutieren und lachen, etwas bewirken. Für und mit unseren Mitgliedern. Für die Menschen, die hier im Viertel wohnen, für die Menschen, für die wir uns politisch engagieren. Wir sind hier und wollen das leben, was wir glauben und wovon wir überzeugt sind: dass wir alle Gottes Kinder sind, dass wir mit verantwortlich sind für diese Welt und dass wir mit unserer Kraft an Gottes gerechter Welt mitarbeiten sollen. Nicht weniger wollen wir hier tun, wie es die Frauenhilfe an diesem Ort schon seit 65 Jahren tut.“

Autor:
Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e.V.
Veröffentlichungsdatum:
2021