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Mitteilungen 2018-1

gem.einsam statt einsam

Mitteilungen 2018-1

„Einsam bist du klein,
aber gemeinsam werden wir
Anwalt des Lebendigen sein.“

Dieses moderne Kirchenlied von Friedrich Karl Barth und Peter Janssens (Musik) ist nicht nur ein Ohrwurm, sondern benennt auch ein wichtiges und aktuelles Thema. Einsamkeit ist eines der größten Probleme unserer Zeit - und das nicht nur bei älteren Menschen, sondern gerade auch in der jüngeren Generation. Dabei leben wir in einer Zeit, in der Kommunikation und Vernetzung durch soziale Medien so groß ist wie nie zuvor. Dieser Widerspruch ist ein Phänomen unserer modernen Gesellschaft. Umso wichtiger ist es daher, dass Einrichtungen, Vereine und Verbände (!) Orte schaffen, die Gemeinsamkeit , Gemeinschaftsgefühl und Zugehörigkeit vermitteln, die Begegnungen ermöglichen und echte Beziehungen entstehen lassen, um dem Gefühl der Einsamkeit etwas entgegenzusetzen.

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, sagt der Philosoph Martin Buber und weist darauf hin, dass schon im Schöpfungsbericht steht, dass jedes „Ich“ ein „Du“ braucht, um ein erfülltes, zufriedenes Leben führen zu können. Menschen sind soziale Wesen und darauf angewiesen, in Gemeinschaft zu leben und echte Beziehungen aufzubauen. Gelungene Begegnungen mit Freundinnen und Freunden, in der Partnerschaft, in der Familie - und auch in der Frauenhilfe - sind etwas Kostbares. Sie sind ebenso wichtig wie gute Begegnungen mit Gott.

In diesen „Mitteilungen“ haben wir verschiedene Perspektiven zu diesem Thema zusammengestellt und berichten außerdem über Aktuelles aus dem Landesverband und den Regionen.

Autor:
EFHiR
Veröffentlichungsdatum:
2018
Dateigröße:
2.670,55 KB
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