Region Mitte

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Neues aus der Region Mitte

In der Begegnung mit anderen Gott erleben

Was glaube ich? Wie lebe ich meinen Glauben? Wie erfahre ich Gott in meinem Leben? Für viele Menschen scheint der Glaube „Privatsache“ zu sein und sie reden nur ungerne mit anderen darüber, und schon gar nicht öffentlich. Doch der Austausch mit anderen Menschen kann sehr hilfreich sein. Zwei Frauen aus der Region Mitte lassen uns ein wenig teilhaben an ihrem Glauben.

Marianne Roth aus dem Kreisverband Lennep erlebt die Nähe Gottes durch den Heiligen Geist, wie sie schreibt, z.B. an einem warmen Sommerabend, „wo ich vom Balkon aus allein und in aller Stille das Zu-Ende-Gehen des Tages/Nahen der Nacht beobachten konnte.“ Kennen Sie vielleicht Ähnliches? Dann sehen Sie, dass Sie damit nicht alleine sind.

Auch die Zusage Gottes, dass wir geliebt sind, gerade so, wie wir sind, kann eine starke Kraft entfalten. Dafür ist Monika Zilkenat aus Hückelhoven dankbar und sie lernte mit der Zeit, Gott zu vertrauen. Darüber hinaus dankt sie Gott auch „für das Miteinander in Frauenhilfe und Gemeinde“. Wenn Frauen etwas miteinander gestalten und bewirken, dann lässt sich auch Gott erfahren: "Da kann ich es schon manchmal fühlen, eine Wärme, ein Zuhause…“, sagt sie.

Es schließt sich also nicht aus, alleine, auf eigenen Wegen Gott zu suchen, und auf der anderen Seite Glauben und Gott in der Gemeinschaft zu erleben. Mit anderen über den eigenen Glauben zu reden, ist nicht immer einfach, denn dann ich gebe etwas von mir, von meinen Herzensanliegen preis. Doch wenn andere das umgekehrt dann auch tun, kann eine die andere noch tiefer kennenlernen, können wir miteinander auf der Suche sein, uns auch etwas zusprechen lassen. Im Idealfall lernen wir dabei etwas über uns selber und voneinander. Manchmal erleben wir gerade in der Begegnung mit anderen, wie Gott unter uns spürbar und lebendig wird. Diese Erfahrung ist es wert, sie mit anderen zu teilen. Oder wie Monika Zilkenat sagt: „Lasst uns darüber reden!“

(Ulrike Schalenbach, Mitteilungen 2019-2)

Mut zum Aufbruch - in der Region Mitte

Wer sagt, dass Frauenhilfe und Aufbruch nicht zusammen passen? Es gibt überall Aufbrüche, zu denen es manchmal natürlich auch Mut braucht. Dazu zwei Beispiele:

Der Kreisverband Bonn-Sieg/Rhein-Voreifel plant zum Beispiel zurzeit das Thema „Mut und Kraft“, wofür der Vorsitzenden Monika Lawrenz besonders der Bibelvers Psalm 18,30 wichtig wurde: „Mit meinem Gott springe ich über Mauern“. Ihre Lesetipps sind: unsere Andachten 2014 zum Thema „Aufbrüche - Umbrüche - Lebensbrüche“, Margot Käßmanns Buch „Sehnsucht nach Leben“ oder das Buch „Ermutigung zum Leben“ von Christa Meves. Für die Kreisverbands-Arbeit in Zukunft überlegt Lawrenz, dass man Frauen für ihre Aufgabenfelder in der Gemeinde zurüsten könnte, wie Flüchtlingsarbeit, Besuchsdienste, usw. Welche Erfahrungen haben Sie dazu schon gemacht? Wir freuen uns über Rückmeldungen!

Über Aufbrüche im „Alltagsgeschäft“ berichten uns Frauen aus dem Kreisverband Solingen: Einer Gruppenleiterin wurde ihre Aufgabe zu schwer und sie wollte aufgeben. Doch dann gab es Gespräche mit Vertreterinnen des Kreisverbands, mit den ortsansässigen Pfarrer*innen und den Mitgliedern. Die Gespräche fanden in einer guten Atmosphäre statt und führten zu folgendem Ergebnis: Die Leiterin vertritt die Gruppe zwar weiterhin nach außen, aber die weitere Arbeit wird auf mehrere Schultern verteilt. Ein Team bereitet die Gruppenstunden nun wechselseitig vor, je nach eigener Zielsetzung und Begabung. Nach inzwischen drei Monaten sind die Frauen hoffnungsvoll, dass ihre Gruppe mit Gottes Segen noch möglichst lange weiterbestehen kann.

Wie man sieht, lohnt sich der Einsatz, und die Frauenhilfe zeigt ihre Stärken im Miteinander! Zum Glück gibt es zum Auftanken der Kräfte auch immer wieder Ereignisse, die den Alltag unterbrechen, wie zum Beispiel die WGT- und Advents-Studientage, Frauenkirchentage, Pilgertage, oder auch den WGT-Tag mit Bea Nyga und den Oasentag mit Christina Brudereck. Dort erleben wir wohltuende  Gemeinschaft, Austausch und Lebendigkeit, die wieder Mut machen, den Alltag anzugehen und etwas davon auch mit in die Kreisverbände und Gruppen zu nehmen.

(Ulrike Schalenbach; Mitteilungen 2019-1)

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Ulrike Schalenbach
Regionalreferentin Region Mitte, Weltgebetstagsreferentin

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Regionale Frauenkonferenz Mitte

Frauen fordern mehr Gestaltungsmöglich-keiten in der Kirche

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Intensiver Austausch bei den Frauenkonferenzen in Simmern und Solingen
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