Diesmal schreibe ich etwas für die Region Süd und lade Sie zu einer etwas anderen Europa-Reise ein. Ich selbst reise gerne, weil ich Freude daran habe, „das Andere“, „das mir Fremde“, „das Besondere“ eines Landes mit allen Sinnen zu entdecken: die Farben, die Gerüche, die Musik, das Essen, die Menschen, das Typische…
Hier beginnt nun meine etwas andere Reise durch Europa. Zur Vorbereitung der Reise gehen Sie wie folgt vor:
Zu jedem Land notieren Sie die typischen Dinge, die Ihnen zu dem Land einfallen. Zum Beispiel: Spanien: Flamenco, Siesta, Tapas, Paella, Jakobsweg… / Frankreich: Baguette, Käse, Chanson, Flammkuchen, Mode, Parfüm… / Dänemark: Hyggelige Gemütlichkeit, Fahrrad, Hotdogs, Lakritze… / Slowenien: Cremeschnitte, Honig, Volksmusik… Wenn Ihnen ein Land noch vollkommen fremd ist, dann nehmen Sie das Internet zu Hilfe oder sprechen mit Menschen, die das Land kennen.
Zum Beispiel: MEIN TAG IN ITALIEN: Espresso, Spaghetti mit Tomatensauce, CD von Eros Ramazzotti, CD von Verdi, ein „virtueller Rundgang“ durch die Sixtinische Kapelle, Chianti, ein Krimi von Donna Leon…
Und schon kann es losgehen. Ich wünsche Ihnen eine gute Reise!
In den Kreisverbänden Hunsrück und Hunsrück-Mosel hat die ökumenische Abendwanderung mit vielen Frauen Tradition. Wegen Corona konnte diese leider nicht in gewohnter Weise stattfinden. Susanne Reuter (Frauenreferentin im Kirchenkreis Simmern-Trarbach) und Hildegard Forster (Pastoralreferentin im Dekanat Simmern-Kastellaun) erstellten als Alternative ein kleines Heft mit vielen meditativen Texten, die zu einer persönlichen Abendwanderung allein oder im kleinen Kreis einladen. Wer sich auch auf den Weg machen möchte, kann die Texte anfordern bei: susanne.reuter(at)ekir.de. (Iris Pupak, Mitteilungen 2020-2)
Epiphanias in der Frauenhilfe zu feiern, ist im Kreisverband Bad-Kreuznach seit dem Jahr 2000 eine gute und Tradition. Wir treffen uns immer am 6. Januar, um gemeinsam einen etwas „anderen Gottesdienst“ zu feiern. Als in diesem Jahr die Anmeldefrist abgelaufen war, lagen nur drei Anmeldungen vor. Das war schon sehr deprimierend, aber wir ließen uns im Kreisverband davon nicht beirren, sondern entschieden uns mutig, für 30-35 Frauen den Raum zu richten. Und dann kamen sie aus allen Ecken! Die bereit gestellten Stühle reichten bei weitem nicht aus. Im Gottesdienst war Zuhören und aktives Mitmachen gefragt, denn in einem Bibliolog zu den „Drei Weisen“ machten wir uns mit diesen gemeinsam auf den Weg nach Bethlehem. Alle Frauen waren sehr berührt vom Gottesdienst und dem Nachmittag.
Bei fast jedem Treffen bewegen uns leider auch ganz existenzielle Fragen: „Was würde Ihnen fehlen, wenn es die Frauenhilfe nicht mehr geben würde?“ Zu hören und auch zu spüren, was für die Frauen, die sich ihr Leben lang in der Frauenhilfe engagiert haben, alles wegbrechen würde, war schmerzlich und heilsam zugleich. Für mich persönlich ist das auch Ansporn, diese wichtige Frauenhilfearbeit, trotz mancher Durststrecken, mit aller Kraft und Liebe weiterführen zu wollen. (Rosemarie Graf)
Nach der erfolgreichen Frauenkonferenz Süd im Sommer 2019 waren sich die Frauen aus dem KV Hunsrück und dem Kirchenkreis Simmern-Trarbach schnell sicher, dass sie sich bald wieder zu einem intensiven Austausch treffen möchten. Sich gegenseitig zuzuhören und auf offene interessierte Ohren zu treffen, tut gut. Im Februar luden Frauenreferentin Susanne Reuter und ihr Team zur Frauenkonferenz 2.0 in Simmern ein, bei der Fragen des Ehrenamtes und des gelebten Glaubens im Fokus standen. „Es war bereichernd, welche Anregungen nach einer Stunde auf den Plakaten standen“ berichtete Susanne Reuter. „Jede wurde gehört und konnte ihre Kreativität und auch Kritik einbringen.“ Im November findet die nächste Konferenz statt. (Iris Pupak, Mitteilungen 2020-1)