Evangelsiche Frauenhilfe im Rheinland
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Newsletter 2/2020

Neues aus der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland e.V. und ihren diakonischen Einrichtungen

Der Elia-Moment

Geistlicher Impuls von Dagmar Müller

Letzte Woche hat mich der „Elia-Moment“ erwischt. Ich nenne ihn so, weil ich dann mit Migräne im Bett liege und wie Elia sage: „Es ist genug! Gott, ich kann und ich will nicht mehr.“ Es gibt in diesen Tagen wohl besonders viele Gründe für so ein existentielles Gefühl. Die Einsamen werden depressiv. So auf sich zurückgeworfen zu sein, abgeschnitten von anderen Menschen, ist es schwer, Ruhe für die Seele zu finden. Die, die zu Hause arbeiten und dabei die ganze Familie um sich haben, sind von der ungewohnten Situation gestresst – viel Nähe kann auch zu viel sein. Die Gewalt in den Familien steigt, weil die Auswege, die es sonst gibt, wegfallen. Die Armen und die Obdachlosen haben noch weniger als sonst – günstige Lebensmittel sind ausverkauft, die Tafeln geschlossen. Und dann sind da die, die für uns unermüdlich arbeiten in der Pflege, in den Supermärkten, bei den Sozialberatungen, auch in der Agentur für Arbeit und in den Regierungen. Da kommt ein Punkt, an dem nichts mehr geht. Es ist genug! Ich will nichts mehr hören und sehen, ich will lieber tot sein!

Elia schläft ein! Und Gott gibt ihm, was er braucht: Schlaf, dann auch Brot und Wasser! Guter Schlaf hat heilende Kraft, die Seele verarbeitet, was der Mensch erlebt hat und der Körper regeneriert und erneuert sich. Brot und Wasser sind die essentiellen Nahrungsmittel für unseren Leib. Gott stellt Elia bereit, was er braucht. ...

Lesen Sie hier den gesamten Text

Frauenkirchentage 2020 um ein Jahr verschoben

Durch das Cornavirus leben wir in besonderen Zeiten und wir wissen nicht, wie lange noch. Auch in den Gemeinden ist von heute auf morgen fast alles anders. So haben wir uns auch im Verwaltungsrat der Frauenhilfe gefragt, was eine verantwortliche Entscheidung für oder gegen die Frauenkirchentage ist. In vielen Gemeinden finden im September die Konfirmationen und andere Veranstaltungen anderer Gruppen statt, so dass viele mögliche Gäste dort gebunden sein werden. Wir haben auch gehört, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist, für diese Veranstaltung zu werben, aber die Werbung müsste jetzt sein.

Der Verwaltungsrat hat nun 
entschieden, die Frauenkirchentage um ein Jahr zu verschieben
 (anders als noch in den Mitteilungen und auch im Rundbrief angekündigt), Diese Entscheidung tut richtig weh! Wir hoffen auf Ihr Verständnis und darauf, dass Sie auch im nächsten Jahr mit dabei sind, wenn wir hoffentlich gesund sind und die Krise überwunden haben und die Frauenkirchentage dann gemeinsam feiern können. Ein ganz großer Dank geht an alle, die schon jetzt ganz viel Zeit und Kraft in die Vorbereitung der beiden Veranstaltungen gesteckt haben.

Weitere Informationen

Mundschutz nähen

Machen Sie mit!
Nähen Sie Mundschutzmasken!

In den Anfängen des „Evangelisch-Kirchlichen Hülfsvereins“ am Ende des 19. Jahrhunderts war die praktische Hilfe ein wesentlicher Grundstein für die Arbeit der Frauenvereine. Das kann jetzt wieder so sein! 

Die Frauenhilfen rufen auf zur Aktion "Mundschutzmasken nähen": Wer kochfeste Baumwolle, biegsamen Draht sowie eine Nähmaschine, eine Schere und ein Bügeleisen hat, kann loslegen. Eine Anleitung mit Schnittmuster steht auf unserer Homepage. 

Die Übertragung von Coronaviren erfolgt durch Tröpfchen, die u.a. beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen und so auf die Schleimhäute von Kontaktpersonen gelangen können. Bereits ein Behelfs-Mund-Nase-Schutz kann dazu beitragen, die Übertragungs-wege einer Corona-Infektion zu reduzieren!

Verteilen Sie die Masken vor Ort dort, wo sie gebraucht werden, zum Beispiel in Pflegeheimen.

Anleitung und weitere Informationen

Kollekten gehören zum Glauben dazu

Präses Rekowski wirbt für die Online-Kollekte

Zurzeit bleiben nicht nur die Kirchen geschlossen, sondern auch die Klingelbeutel im Schrank. Und den Projekten, die die Kollekten erhalten sollen, fehlt das Geld. Präses Manfred Rekowski erläutert in einem Video, dass die Kollekte für ihn zum Glauben dazu gehört, denn die Kollekte ist eine Möglichkeit, die Nächstenliebe konkret zu praktizieren.

Auch wir wissen, wie wichtig die Kollekte ist, und möchten Sie daher herzlich bitten: Nutzen Sie die Möglichkeiten der Online-Kollekte auf www.ekir.de/klingelbeutel oder fragen Sie in Ihrem Pfarrbüro nach. Unterstützen Sie auch jetzt mit Ihrer Kollekte diejenigen, die Hilfe brauchen.

Videobotschaft Präses Rekowski

Ein Lichtermeer für die Hoffnung

Entzünden Sie eine Kerze als Zeichen der Solidarität und der Hoffnung

In diesen verunsichernden und herausfordernden Zeiten der Corona-Krise sind wir alle gefordert – wir brauchen Solidarität und auch Zeichen der Hoffnung. Stellen Sie abends eine Kerze ins Fenster. Dieses Zeichen der Verbundenheit soll allen Menschen Zuversicht geben und zeigen, dass ein Licht in der Finsternis scheint.
 

"Seinlassen" ein Text von Christina Brudereck

Mit berührenden Worten drückt die Theologin Christina Brudereck aus, was viele in dieser Zeit denken und fühlen, und benennt gleichzeitig, wie wichtig es jetzt ist, das Lassen zu üben und in die Stille hineinzuhören: 

"Seinlassen" von Christina Brudereck

Die neuen Mitteilungen sind erschienen

HÖREN - ZUHÖREN - DAZUGEHÖREN

In unserer Frühjahrsausgabe geht es um das Thema „Zuhören“. Zuhören schafft Zugehörigkeit und Zusammenhalt, und den brauchen wir in dieser Krisenzeit ganz besonders.

In unserer Gesellschaft kommunizieren wir pausenlos. Smartphones, Internet und soziale Medien sind unsere ständigen Begleiter, aber das Zuhören, Hinhören und Aufeinanderhören geht immer mehr verloren. Aber es gibt auch viele positive Beispiele, wo Zuhören gelingt: in der Familie, unter Freund*innen oder auch in der Frauenhilfe. In Simbabwe sitzen dafür ausgebildete Großmütter auf einer sog. „Freundschaftsbank“, hören zu und helfen, bei uns gibt es das Konzept der Telefonseelsorge. Dennoch haben in unserer Gesellschaft immer mehr Menschen das Gefühl, nicht gehört zu werden. Das zeigt die Kampagne „Unerhört!“ der Diakonie Deutschland. die verschiedene Randgruppen in den Blick nimmt.

Mitteilungen 2020-1

Vorübergehende Veränderungen im Vereinsgesetz

Die Corona-Pandemie wirft auch die Frage nach unseren vereinsrechtlichen Pflichten auf. Mitgliederversammlungen sind abgesagt, aber es müssen manche Entscheidungen getroffen werden. Für unsere Delegiertenversammlung haben wir eine Geschäftsord­nung, die ein schriftliches Umlaufverfahren zulässt. Aber in den meisten Satzungen der Kreisverbände oder Gruppen (sofern diese eine Satzung haben) ist das nicht vorgese­hen.

Der Bundestag hat nun ein Gesetz erlassen, dass es ermöglicht, in diesem Jahr notwendige Beschlüsse zu treffen, auch wenn es nicht in der Satzung oder durch eine Geschäftsordnung vorgesehen ist. Beschlüsse können schriftlich gefasst werden mit einer schriftlichen Stimmabgabe oder per Videokonferenz. Sicher wird für uns vor allem die schriftliche Form in Frage kommen.

In der PDF-Datei "Mitteilungen zu vorübergehenden Veränderungen im Vereinsgesetz" sind die dargestellten Übergangsregelungen für Vereine und Stiftungen sämtlich auf das Jahr 2020 befristet. 

Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Zuversicht bei der Bewältigung der Aufgaben vor Ort, die anstehen.

Mitteilungen zu vorübergehenden Veränderungen im Vereinsgesetz

Pilgertag für Frauen

„Nichts soll dich beunruhigen; nichts ängstige dich. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt.“

Für alle Pilgerbegeisterten, Pilgerwilligen oder Pilgerneulinge gibt es auch dieses Jahr wieder (mindestens) einen Frauenpilgertag. Mit Texten und Gebeten von Theresa von Avila machen wir uns am Freitag, den 14.08.2020 (neuer Termin!) auf den Weg im deutsch-niederländischen Grenzland in der Gemeinde Brüggen-Bracht (Kirchenkreis Krefeld-Viersen).
Der zweite Frauenpilgertag wird voraussichtlich im Oktober stattfinden.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei: Sabine Richarz, Tel. :0228 9541 122;
E-Mail: sabine.richarz@frauenhilfe-rheinland.de

Weitere Informationen

Frauensonntag 2020

"Lasst euer Licht leuchten" - lautet das Motto des bundesweiten Evangelischen Frauensonntags 2020. Im Mittelpunkt steht das bekannte Jesuswort vom Licht und vom Scheffel aus der Bergpredigt (Mt 5,14-16). Es regt dazu an, die vielen Facetten des schillernden Phänomens "Licht" genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Arbeitshilfe, die von den Evangelischen Frauen in Deutsch-land (EFiD) herausgegeben wird, enthält Ideen und Materialien, die den Text buchstäblich zum Leuchten bringen. Sie ist bei uns für 5 € erhältlich.

Die für den 5. April geplante Ausstrahlung des MDR-Rundfunkgottesdienstes
musste leider auch verschoben werden. Der neue Termin ist voraussichtlich der 25. Oktober 2020 ab 10 Uhr.

Weitere Informationen

Unsere Geschäftsstelle in Bonn ist vom 8. April bis einschließlich 15. April geschlossen.

Auf unserer Homepage finden Sie Anregungen und Informationen zum Thema Corona und auch geistliche Impulse für diese Zeit. Lassen Sie uns verbunden bleiben im Gebet, in der Fürbitte für diese Welt und natür­lich füreinander.

Herzliche Grüße und eine gesegnete Osterzeit!

Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e.V.
Ellesdorfer Straße 52
53179 Bonn-Bad Godesberg

Tel. 0228 9541 117
Fax 0228 9541 100
Mail newsletter@frauenhilfe-rheinland.de