Evangelsiche Frauenhilfe im Rheinland
Die Email wird nicht richtig dargestellt?
Öffnen Sie die E-Mail im Browser!

Newsletter 3/2020

Neues aus der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland e.V. und ihren diakonischen Einrichtungen

Wir haben ein offenes Ohr für Sie!

Zeit zum Reden in Zeiten von Kontaktbeschränkungen! Rufen Sie uns an! Ab dem 11. Mai erreichen Sie uns montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr unter der Tel.-Nr.: 0228 9541 444.

Liebe Frauenhilfefrauen und andere interessierte Frauen,

mit jemand ins Gespräch zu kommen, etwas erzählen zu können, auf offene Ohren zu treffen, das alles ist seit einigen Wochen aufgrund der Corona-Pandemie nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Viele sind die ganze Zeit zu Hause und begegnen kaum einem Menschen.

Wir Mitarbeiterinnen vom Landesverband der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland möchten Ihnen in der Corona-Zeit eine Gesprächsmöglichkeit anbieten. Wir haben ein offenes Ohr für Sie! Wir wissen, wie wichtig das Zuhören ist und wie gut es tut, mit jemand vertraulich und offen reden zu können.

Auch in der aktuellen Ausgabe unserer "Mitteilungen" geht es um das Thema Zuhören, denn Zuhören schafft Zugehörigkeit und Zusammenhalt - und beides brauchen wir jetzt ganz besonders.

Wir freuen uns auf Sie
Dagmar Müller, Christine Kucharski, Iris Pupak, Sabine Richarz, Ulrike Schalenbach

Weitere Informationen

Wüstenzeit

Geistlicher Impuls von Dagmar Müller

"Die Wege der Weisheit führen durch die Wüste!" (Afrikanisches Sprichwort)

„Ach wie gerne wäre ich in die Wüste gefahren!“ jammere ich, denn genau das war ja mein Plan für den Urlaub. Oman, Jordanien, Ägypten – ich habe mich wirklich drauf gefreut! „Ich weiß nicht was Du hast“, sagt ein Freund, „wir sind doch alle mittendrin!“

Mitten im Leben in voller Fahrt in der Wüste gelandet – das ist gar kein so schlechtes Bild, finde ich, auch wenn um mich herum alles grünt und blüht und wächst. Wüste. Wie viele unterschiedliche Vorstellungen es davon gibt! Die Wüste kann bedrohlich wirken – trocken, heiß, orientierungslos, ohne Anfang und ohne Ende. Wüstenerfahrungen im Leben können so sein: den Weg verloren, dem Tode nah, krank, verzweifelt, deprimiert oder voller Angst. Die Einsamkeit kann eine Wüste sein und manche Flucht vor dem Leben oder der Wirklichkeit endet in der Wüste der Aussichtslosigkeit. Wer durch die Wüste muss, kann in Lebensgefahr geraten. ...

Lesen Sie hier den gesamten Text

In Aktion 2020 - "Freude" in Corona-Zeiten

Jede Woche eine Freude!

Zurzeit sind leider keine Treffen in den gewohnten Gruppen möglich und auch Veranstaltungen zu unserem Aktionsthema "Freude" können nicht wie geplant stattfinden. Um dennoch miteinander im Kontakt sein zu können, möchten wir Ihnen Zusatzmaterial zu unserer Arbeitshilfe "In Aktion 2020 - Froh zu sein bedarf es wenig! Streitschrift wider den Missmut" anbieten, das Sie für sich und für Ihre Gruppen auch in der Corona-Zeit und trotz Kontaktbeschränkungen nutzen können. Dazu haben wir einige Bausteine bearbeitet und auf die aktuellen Anforderungen angepasst.

Freuen Sie sich ab der kommenden Woche wöchentlich auf neues Material, das zusammen mit der Arbeitshilfe zum kostenlosen Download auf unserer Homepage zur Verfügung steht.

Arbeitshilfe "In Aktion 2020 - Froh zu sein bedarf es wenig!"

Hängepartie für Mutter-Kind-Klinik auf Spiekeroog

Die Rheinische Frauenhilfe sorgt sich um die Zukunft seiner Einrichtung auf Spiekeroog

"Pfarrerin Dagmar Müller hat schlaflose Nächte hinter sich. Seit Beginn der Corona-Krise sei die finanzielle Sicherung der Mutter-Kind-Klinik der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland über Wochen unklar gewesen, erläutert die Leitende Pfarrerin des Vereins mit Sitz in Lannesdorf. „Es war ein Drama.“ Mitte März hatte sie die Dünenklink auf Spiekeroog schließen müssen.

Das Haus war ebenso wenig unter dem Rettungsschirm der Politik gelangt wie die anderen Kliniken des bundesweiten Müttergenesungswerks. „Und das hätte geheißen, dass die, die gerade die Republik am Laufen halten, nicht damit hätten rechnen können, dass diese Einrichtungen für ihre Rehabilitation und Erholung nach der Krise weiterhin zur Verfügung wären“, führt Müller aus. Damit meint sie beispielsweise Angestellte in Supermärkten, Pflegeheimen, Krankenhäusern und Kindergärten.

Kürzlich kam die Entwarnung: in Form des Rettungsschirms für Kliniken wie die der Frauenhilfe, also konkret Ausgleichszahlungen in Höhe von 60 Prozent für die Zeit seit der Schließung. „Wenn es das nicht gegeben hätte, wären wir in drei bis vier Monaten zu endgültigen Entscheidungen gezwungen gewesen“, sagt Müller mit Blick auf die Kosten und möglichen Konsequenzen für das Personal. ..." (Ebba Hagenberg-Miliu)

General-Anzeiger Bonn 02.05.2020 / Hagenberg-Miliu

Fundus 1-2020

Arbeitshilfe für Gruppen

In der aktuellen Ausgabe finden Sie verschiedene Anregungen für die Arbeit in Gruppen: Den 200. Geburtstag von Florence Nightingale nehmen wir zum Anlass, um Ihnen das Lebensbild der Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege vorzustellen, die auch auf anderen Gebieten Großes geleistet hat. Eine Schöpfungsmeditation lädt in der Einheit "Wald - Holz - Bäume" zu einer Phantasiereise durch den Wald ein, Sie erfahren Kurioses, Interessantes und Amüsantes über die Besonderheiten des Waldes und können in einem Quiz ihr Wissen über die Heilkraft der Bäume testen. Ein Interview geht der Frage nach „Waren Frauen in der DDR wirklich so emanzipiert?“ und thematisiert die unterschiedlichen Lebensverhältnisse von Frauen in Ost- und Westdeutschland. Und zum Schluss geht es um das Thema "Hoffnungsvolles Altern", das zu einer konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Älterwerden und zu einem Perspektivwechsel anregt.

Fundus 1-2020

Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF) erschließt die Akten der Evangelischen Frauenhilfe

Konfessionelle Frauenbewegung:
von konservativ zu progressiv

Das Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel beginnt in diesem Jahr im Rahmen der DDF-Projektförderung damit, die Akten der Evangelischen Frauenhilfe zu erschließen.

Unter der Schirmherrschaft der Kaiserin Auguste Viktoria wurde die Evangelische Frauenhilfe 1899 als Frauenhülfe des Evangelisch-Kirchlichen Hülfsvereins gegründet. Seit dem 19. und 20. Jahrhundert ist die Frauenhilfe als eine der mitgliederstärksten Frauenorganisationen der konfessionellen Frauenbewegung. Im Jahr 2008 schloss sie sich mit der Evangelischen Frauenarbeit in Deutschland zu den Evangelischen Frauen in Deutschland zusammen. "Bemerkenswert ist der Wandel der Frauenhilfe von einem kirchlich-konservativen Verband mit deutlichem Schwerpunkt auf Fürsorgearbeiten diakonischer Art hin zu einem politisch-progressiven Frauenverband", heißt es in dem Artikel von von Mareike Hollmann und Charlotte Pissors.

Konfessionelle Frauenbewegung: von konservativ zu progressiv

Pilgertage für Frauen

"Nichts soll dich beunruhigen; nichts ängstige dich. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt.“

Im Mittelpunkt der diesjährigen Pilgertage für Frauen stehen die Gebete und Texte von Teresa von Avila. Sie werden uns in Andachten, Schweigezeiten, Liedern und Körperübungen begleiten und inspirieren. Für alle Pilgerbegeisterten, Pilgerwilligen oder Pilgerneulinge gibt es dieses Jahr zwei Frauenpilgertage.

  • Freitag, 14.08.2020
    Brüggen-Bracht (in Kooperation mit dem Frauenreferat des Kirchenkreises Krefeld-Viersen)
    Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
     
  • Samstag, 31.10.2020
    Linnep (Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann)
    Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
Weitere Informationen

Supermarkt-Aktion gegen häusliche Gewalt gestartet

Mit der Poster-Aktion "Zuhause nicht sicher?" wird in 26.000 Supermärkten bundesweit auf Hilfsangebote für Gewaltbetroffene aufmerksam gemacht

Das eigene Zuhause ist in der Corona-Krise nicht für alle ein sicherer Ort. Kontaktbeschränkungen und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften - in dieser Ausnahmesituation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Zugleich wird es für Betroffene schwieriger, sich zu informieren, wo es Hilfe gibt und diese Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen. Auch Familien, Freunde oder Nachbarn sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können. Bundesweit werden in 26.000 Supermärkten Plakate im Kassenbereich und an den Ein- und Ausgängen aufgehängt, die über die Initiative "Stärker als Gewalt" informieren und aufzeigen, was Betroffene gegen Gewaltsituationen tun können.

BMFSFJ: Supermarkt-Aktion gegen häusliche Gewalt
Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e.V.
Ellesdorfer Straße 52
53179 Bonn-Bad Godesberg

Tel. 0228 9541 117
Fax 0228 9541 100
Mail newsletter@frauenhilfe-rheinland.de