Evangelsiche Frauenhilfe im Rheinland
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Newsletter 4/2020

Neues aus der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland e.V. und ihren diakonischen Einrichtungen

Film: Umbau Haus der Frauenhilfe

Ein kleiner Film über die große Baustelle auf dem Gelände der Frauenhilfe

Ende Mai hat Joel Tenenberg mit einer Drohne einen kurzen Film aufgenommen, der den Stand der Umbaumaßnahmen des Hauses der Frauenhilfe von außen zeigt. Wir freuen uns, dass der Bau vorangeht!

Stück für Stück entstehen hier 62 barrierefreie und teilweise auch rollstuhlgerechte Wohnungen mit zwei bis drei Zimmern, die bisher nur als Zeichnungen existierten.
Das Projekt „Leben in Gemeinschaft” ermöglicht den Bewohnerinnen und Bewohnern, in ihren eigenen vier Wänden zu bleiben und bei Bedarf ambulante Hilfe und Pflege in Anspruch nehmen zu können. Da 70 % der Wohnungen im sozialen Wohnungungsbau realisiert werden, schaffen wir auch dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum für ältere Menschen mit wenig Einkommen. Weitere Informationen: Wohnen mit Service

Film / YouTube

Alles ist möglich!

Geistlicher Impuls von Dagmar Müller

„Prüfet aber alles! Das Gute haltet fest!" (1.Thess. 5, 21)

Die vergangenen Monate waren eine Zeit der existentiellen neuen Erfahrungen: die Gesellschaft konnte erkennen, wer in unserem Land die „systemrelevante“ Arbeit tut, also wen wir tagtäglich für unsere Grundbedürfnisse brauchen. Das sind die Menschen, die dafür sorgen, dass wir Nahrung, Wasser und Strom haben, die uns pflegen, wenn wir nicht mehr können und uns medizinisch versorgen. (...)

Nun sind wir dabei, wieder loszulegen, mehr oder weniger vorsichtige Schritte in ein Leben mit dem real existierenden Virus. Alles ist möglich! Wir könnten die Erfahrungen, die wir gemacht haben, auswerten und daraus lernen. (...) Alles ist möglich! Wenn man mal anhält, kann man über die Richtung nachdenken! Dazu ist es jetzt eine gute Zeit!

Lesen Sie hier den gesamten Text

Wann, wenn nicht jetzt?!

Bessere Bezahlung und bessere Bedingungen für Frauen

Corona hat das Leben in Deutschland und in der Welt grundlegend verändert. Corona macht deutlich, dass Frauen in hohem Maße die wirtschaftlichen und sozialen Kosten der Pandemie tragen und zudem in Krisenzeiten verstärkt von häuslicher Gewalt bedroht sind. Die Corona-Pandemie vergrößert die bereits seit Jahrzehnten bekannten gleichstellungs- und frauenpolitischen Probleme und Schieflagen. Es ist Zeit für Veränderungen!

Unter dem Motto „Wann, wenn nicht jetzt!“ stellen mehr als 20 bundesweit aktive Verbände und Organisationen in einem gemeinsamen Aufruf Forderungen an die Bundesregierung und Arbeitgeber, die sich vor allem auf die Verbesserung der Situation von Frauen beziehen.

Die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e.V. unterstützt diese Forderungen.

Informationen zum Aufruf

Petition change.org

Selbstfürsorgetipps in Zeiten von Corona

Frauenrechte schützen, Heldinnen unterstützen!

Durch ihre Arbeit in zivilgesellschaftlichen Initiativen und Organisationen, ihre Tätigkeit in "systemrelevanten" Berufsfeldern wie Pflege oder Einzelhandel und durch ihre vitale Rolle für ihre Familien erhalten Frauen unsere Gesellschaft am Leben. Doch gerade in dieser Krise leiden viele Heldinnen unter Angst, erhöhtem Druck und Stress.

"Vergesst eure eigene Stärke nicht!" "Macht etwas Sinnvolles!" "Entwickelt neue Routinen!" "Schafft euch Auszeiten!" - lauten nur einige der Tipps, die die Frauenrechtsorganisation medica mondiale erstellt hat. Sie sind für alle, die auf unterschiedlichste Art von der Corona-Krise betroffen sind, und sollen dabei helfen, in Corona-Zeiten sinnvolle Wege der Selbstfürsorge zu wählen.

Corona-Selbstfürsorgetipps

50.000 Unterschriften für Simbabwe

Aktion „Gesundheit statt Schulden“

Der Weltgebetstag setzt sich mit dieser Aktion dafür ein, dass Deutschland auf einen Teil der Schuldenrückzahlung verzichtet und die Regierung von Simbabwe dieses Geld stattdessen in einen unabhängigen Fonds für die Förderung von Frauen- und Gesundheitsprogrammen einzahlt. 50.000 Menschen haben die Forderung nach Schuldenumwandlung bereits unterschrieben.

Aufgrund der Corona-Krise kann derzeit kein Termin zur Übergabe mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vereinbart werden. Deshalb können Sie auch weiterhin bis Ende Juli Unterschriftenlisten einsenden und online unterschreiben.

Online unterschreiben

„Kreise ziehen“ heißt das Jahresthema des Frauenkalenders 2021.

Die Kalendertexte würdigen die nahen und weiten Kreise in unserem Leben: Kreise, die sowohl Ausdruck stärkender Verbundenheit als auch einengender Begrenzungen sind. Es geht um Dynamik und Bewegung, um das, was rund läuft im Leben, und um die Rhythmen der Natur, die auch uns guttun. Und nicht zuletzt um den Mut, den es braucht, Kreise zu ziehen und sichtbar zu werden.

Herausgeberinnen: Simone Burster, Petra Heilig und Susanne Herzog
Preis des Wochenkalenders: 20 €

Buchdienst Wernau

Ruth Heß wird Studienleiterin im Zentrum der EKD für Genderfragen

Ab dem 1. Juli wird Ruth Heß nicht mehr als Theologische Referentin für die Evangelischen Frauen in Deutschland tätig sein, wo sie geschlechtsspezifische und geschlechterübergreifende Projekte betreute. Als Theologische Studienleiterin im Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie will sie das große Potenzial von Geschlechterperspektiven für die Lebendigkeit und Strahlkraft von Kirche fruchtbar machen, sagte Heß. Unter diesem Blickwinkel möchte sie das wissenschaftlich-theologische Profil des Studienzentrums schärfen und Geschlechterfragen in ihrer ganzen Breite zum Tragen bringen.

Sommerferienprogramm

Weiterbildungseinrichtung der Ev. Frauenhilfe im Rheinland und Quartiersmanagement

Aufgrund der Abstandsregeln und räumlichen Situation in unserer wunderschönen, aber sehr verwinkelten Altbau-Villa können leider vorerst keine Veranstaltungen im Innenraum realisiert werden. Bis zum Ende der Sommerferien finden ausschließlich Veranstaltungen auf unserer schön gelegenen Terrasse bzw. an anderen Orten im Freien statt, hierfür hat die Weiterbildungseinrichtung der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Lannesdorf/ Obermehlem ab Julli ein kleines Sommerprogramm entwickelt.

Sommerferienprogramm

Referentinnen des Landesverbands fahren wieder in die Regionen

Mit den Lockerungen der Verordnungen und der Möglichkeit, wieder Veranstaltungen durchzuführen, können die Referentinnen des Landesverbands auch wieder in die Regionen fahren. Jede Gemeinde hat ja ein eigenes Hygienekonzept für Ihr Gemeindehaus und Ihre Kirche. Wir gehen davon aus, dass bei den Planungen einer Veranstaltung alle gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen beachtet werden. Bitte fragen Sie uns an, wir kommen auch für eine kleinere Teilnehmerinnenzahl. Wir freuen uns, Sie wiederzusehen. Wir hoffen, dass die Entwicklung der Infektionszahlen nicht wieder dazu führt, dass erneut Veranstaltungen abgesagt werden müssen.

Sprechen Sie Ihre Regionalreferentin direkt an:

Region Nord: Sabine Richarz, Tel.: 0228 9541 122
Region Mitte: Ulrike Schalenbach,Tel.: 0228 9541 121
Region Süd: Iris Pupak,Tel.: 0228 9541 120

Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e.V.
Ellesdorfer Straße 52
53179 Bonn-Bad Godesberg

Tel. 0228 9541 117
Fax 0228 9541 100
Mail newsletter@frauenhilfe-rheinland.de