Evangelsiche Frauenhilfe im Rheinland
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Newsletter 5/2020

Neues aus der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland e.V. und ihren diakonischen Einrichtungen

Das zieht einem glatt die Schuhe aus…

Geistlicher Impuls von Dagmar Müller

Jedes Jahr freue ich mich auf den Moment, wenn ich Schuhe und Strümpfe weglassen und so viel wie möglich barfuß laufen kann. Für die Wege draußen reichen dann auch meist die Mokassins, in die ich barfuß schlüpfen kann. Barfuß laufen finde ich großartig. Es fühlt sich erdverbunden an, barfuß spüre ich Standhaftigkeit und Verwurzelung. Klar laufe ich auch mal mit den Zehen vor eine Ecke – das tut richtig weh – aber das gehört zum barfüßigen Leben. Genauso wie der warme Sand unter den Füßen am Strand von Spiekeroog.
„Das zieht einem ja die Schuhe aus…“ sagen Menschen, wenn sie fassungslos oder empört sind. In Socken oder barfuß zu sein, ist entblößend und macht schutzlos. In diesem Sinne haben uns die letzten Monate wirklich glatt die Schuhe ausgezogen. Diese Zeit, in der das Virus rund um die Welt zog, hat uns vollkommen entblößt: (...)

In Psalm 84 hat es niemandem die Schuhe ausgezogen, sondern die Pilgerin stellt sich selbst mit nackten Füßen auf den Weg, der zu Gott führt. (...)
Und mit der Kraft wächst das Vertrauen! Auf dem Weg zu Gott sollen wir im Herzen barfuß gehen, in der Schutzlosigkeit liegt die Kraft. Diese Kraft bewirkt Außergewöhnliches, heißt es im Psalm. (...)

Lesen Sie hier den gesamten Text

Corona-Spezial

Sonder-Ausgabe Sommer 2020

Vieles, worauf wir uns in diesem Sommer gefreut haben, kann nicht wie geplant stattfinden - auch keine Treffen in den Frauenhilfen. Wir haben daher eine Sonder-Ausgabe der „Mitteilungen“ zusammengestellt mit Interviews mit Margot Käßmann und Monika Hauser, verschiedenen Berichten, spirituellen Impulsen und vielen kreativen Ideen aus den Regionen

So wie die kleine Maus Frederick Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt, um graue und trostlose Tage mit seinen besonderen Schätzen farbenfroh gestalten zu können, so bieten auch wir Ihnen einen kleinen Vorrat mit Berichten, Texten und schönen Ideen an, um Ihnen in diesem Corona-Sommer ein bisschen Hoffnung und Zuversicht zu schenken.

Mitteilungen Corona-Spezial

Corona-Pandemie: Frauen halten die Gesellschaft am Leben

Monika Hauser im Interview

Weltweit sind Frauen besonders stark von der Corona-Krise betroffen. Monika Hauser, Gründerin der Frauenrechtsorganisation medica mondiale, erzählt in einem Interview mit der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland, wie sich die Corona-Krise auf das Leben der Frauen auswirkt und welche Unterstützung medica mondiale anbieten kann.

In Krisenzeiten, zum Beispiel auch während der Corona-Pandemie, verschlechtert sich die Gesamtsituation von Frauen: Sexualisierte und häusliche Gewalt nehmen zu und bestehende Ungleichheiten, insbesondere die Benachteiligung von Frauen, werden verstärkt. (...)

Lesen Sie hier das gesamte Interview

Spendenaufruf

Bitte um Unterstützung für Projekte von medica mondiale

Monika Zilkenat-Sahler, Vorsitzende der Evangelischen Frauenhilfe im Rheinland, hat einen Spendenaufruf gestartet, um Frauen im Kampf gegen Corona zu unterstützen.

Tragen Sie mit Ihrer Spende dazu bei, dass medica mondiale dringend notwendige Maßnahmen schnell und unbürokratisch finanzieren und umsetzen kann. Dabei steht die Unterstützung der Frauen und Mädchen im Fokus, deren Lebensgrundlage durch die Corona-Pandemie weggebrochen ist oder die vor familiärer Gewalt fliehen mussten.

Spendenaufruf

Aufruf: Gleichstellungsstiftung jetzt gründen

Evangelische Frauenhilfe im Rheinland unterstützt den Aufruf des Deutschen Frauenrates und GMEI

Der Deutsche Frauenrat und das Netzwerk GMEI (Gender Mainstreaming Experts International) fordern gemeinsam mit rund 85 zivilgesellschaftlichen Organisationen und 50 Privatpersonen die Mitglieder des Deutschen Bundestages auf, noch 2020 eine Gleichstellungsstiftung einzurichten.

„Die Einrichtung einer Gleichstellungsstiftung ist ein klares Signal der Politik an Frauen, die in der Krise in tradierte Geschlechterrollen zurückgeworfen wurden und an Paare, die partnerschaftlich leben wollen: Rückschritte in Sachen Gleichstellung werden nicht akzeptiert", sagt Mona Küppers, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates.

Die Corona-Krise macht den Wert der unbezahlten wie auch bezahlten Care-Arbeit, die vor allem von Frauen geleistet wird, endlich als „systemrelevant“ sichtbar. Dabei haben sich vorhandene Schieflagen verschärft. Beides macht deutlich: Wir brauchen eine Einrichtung zur Stärkung der tatsächlichen Gleichberechtigung der Geschlechter.

Aufruf: Gleichstellungsstiftung jetzt gründen

Pilgertage für Frauen

"Nichts soll dich beunruhigen; nichts ängstige dich. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt.“

Im Mittelpunkt der diesjährigen Pilgertage für Frauen stehen die Gebete und Texte von Teresa von Avila. Sie werden uns in Andachten, Schweigezeiten, Liedern und Körperübungen begleiten und inspirieren. Für alle Pilgerbegeisterten, Pilgerwilligen oder Pilgerneulinge gibt es dieses Jahr zwei Frauenpilgertage.

  • Freitag, 14.08.2020
    Brüggen-Bracht (in Kooperation mit dem Frauenreferat der Kirchenkreise Krefeld-Viersen
    und Gladbach-Neuss)
    Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
     
  • Samstag, 31.10.2020
    Linnep (Kirchenkreis
    Düsseldorf-Mettmann)
    Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
Weitere Informationen & Anmeldung

Kreativ Kraft tanken in Krisenzeiten

Nicht nur, aber besonders in Krisenzeiten fällt es schwer, "abzuschalten". In diesem Workshop können sich Mitarbeitende und Ehrenamtliche aus Pflege und Betreuung, dem Sozialwesen oder der Gemeindearbeit, die ihre kreative oder künstlerische Ader für sich entdecken oder wiederentdecken wollen, eine kleine Auszeit von den herausfordernden letzten Monaten nehmen, Kraft tanken und entspannen.

Sie lernen verschiedene künstlerische Techniken kennen, die bei Krisen und anderen Herausforderungen im Berufsalltag helfen, zu entspannen und die eigenen Ressourcen zu stärken. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, bereits kreativ Aktive sind ebenfalls herzlich willkommen.

Termin: 28.08.2020, 9:30 - 12:45 Uhr
Anmeldeschluss: 21.08.2020
Leitung: Beatrix Mursch (Dipl. Künstlerin, M.A. Kunsttherapie)
Kosten: 45 €

Weitere Informationen & Anmeldung

Kriegskinder – Alter und Trauma

2-tägige Fortbildung

Viele der heute Älteren erlebten den Zweiten Weltkrieg als Kinder oder Jugendliche. Lange gingen Forschung und Betroffene davon aus, dass die Kriegserlebnisse ohne bleibende Folgen seien. Ein Irrtum, wie neuere Untersuchungen zeigen. Heute sind die damaligen Kriegskinder im Rentenalter und werden vielfach – ohne es zu wissen – von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie leiden an den Folgen traumatischer Erlebnisse. Die meist unverarbeiteten Ereignisse können in einer Pflegebedürftigkeit, bei einem Einzug in eine Alteneinrichtung oder bei einer Krankenhauseinweisung wieder aufbrechen.

Die Fortbildung informiert über eine traumasensible Pflege und Begleitung und stellt Methoden zur eigenen Stressbewältigung und Ressourcenstärkung vor.

Termine: 30.9. + 1.10.2020, 9 - 16 Uhr 
Anmeldeschluss: 21.09.2020
Leitung: Martina Böhmer (Fachberaterin für Psychotraumatologie)
Ort: Quartiersmanagement Pennenfeld, Maidenheadstr. 20, 53177 Bonn
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Weitere Informationen & Anmeldung

Worauf bauen wir?

Weltgebetstag 2021 Vanuatu

Die Termine für die WGT-Werkstätten und -Studientage stehen fest, aber wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob die Veranstaltungen wirklich wie geplant stattfinden können. Die Schulung der WGT-Referentinnen fand digital zu Hause am Computer statt. Eine sehr neue Erfahrung, aber trotz räumlichen Abstand waren die Weltgebetstags-Frauen innerlich eng miteinander verbunden.

Das Team der AG WGT Rheinland bereitet sich auf alle Eventualitäten vor. Die umfassenden Informationen werden so erstellt, dass wie gewohnt spannende Werkstätten und Studientage durchgeführt werden können. Die Referentinnen sind aber darauf eingestellt, notwendige neue Wege zu gehen und die Teilnehmerinnen online zu begleiten. Lassen wir auf uns zukommen, was möglich sein wird.

Termine und weitere Informationen

Mehr Frauen in die Parlamente

Aufruf des Deutschen Frauenrates

Wir streiten gemeinsam für Parität in den Parlamenten: Wir fordern die in den Parlamenten vertretenen Parteien auf, im Rahmen von Wahlrechtsreformen sicher zu stellen, dass Männer und Frauen je zur Hälfte die Mandate in den Parlamenten innehaben – sowohl bei Listenmandaten als auch bei Direktmandaten. Wir fordern die Frauen in den Parlamenten auf, fraktionsübergreifende Initiativen für Parität in den Parlamenten zu ergreifen und einer Wahlrechtsreform ohne Parität nicht zuzustimmen.

Deutscher Frauenrat: Mehr Frauen in die Parlamente
Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e.V.
Ellesdorfer Straße 52
53179 Bonn-Bad Godesberg

Tel. 0228 9541 117
Fax 0228 9541 100
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