Mund-Nase-Masken nähen

Beteiligen Sie sich an der Nähaktion

Frauenhilfe praktisch

In den Anfängen des „Evangelisch-Kirchlichen Hülfsvereins“ am Ende des 19. Jahrhunderts war die praktische Hilfe ein wesentlicher Grundstein für die Arbeit der Frauenvereine. Das kann jetzt wieder so sein! 
 

Machen Sie mit!
Nähen Sie Mund-und-Nase-Behelfsmasken!

Mund-Nase-Masken fehlen an allen Ecken und Enden, selbst Kliniken und Altenheime fragen an. "Mit ein paar nähbegeisterten Frauen sind wir seit dem Wochenende damit beschäftigt, Masken zu nähen und stellen sie den Mitarbeitenden in einem Altenheim zur Verfügung", sagt Margit Büttner (KV Koblenz). Eine Pflegerin berichtete daraufhin, dass die Bewohnerinnen und Bewohner von den kunterbunten selbstgenähten Masken der Pflegepersonals ganz begeistert sind. "Und sie erfahren dadurch auch, dass wir „draußen“ an sie denken."

Die Übertragung von Coronaviren erfolgt durch Tröpfchen, die u.a. beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen und so auf die Schleimhäute von Kontaktpersonen gelangen können. Bereits eine Behelfsmaske kann dazu beitragen, die Übertragungswege einer Corona-Infektion zu reduzieren.
 

Vielleicht ist das auch eine Anregung für Ihre Gruppe?

Wenn Sie Zeit, eine Nähmaschine, ein Bügeleisen, heiß waschbare Stoffreste und Basteldraht haben, kann es losgehen.
Magit Büttner arbeitet mit einem Schnittmuster, das sie auf der Seite der Essener Feuerwehr gefunden hat.
Das Schnittmuster und die Anleitung für Mund-und-Nase-Behelfsmasken finden Sie hier.

Am besten geeignet ist alte Bettwäsche, die dicht gewebt ist, kein Jersey. Machen Sie erst die Waschprobe bei 95 Grad, Bettwäsche hält das normalerweise aus. So haben Sie dann auch die Gewähr, dass die Masken nicht nachher beim Waschen einlaufen.
 

Weitere Anleitungen sind zu finden unter: https://naehtalente.de/atemschutz-naehen/ und https://naehtalente.de/mundschutz-selber-naehen/.