Region Nord

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Neues aus der Region Nord

Zuhören - Nachhören - Hinhören

Zuhören können ist eine wichtige Voraussetzung für die Mitarbeit im Besuchsdienst. Stellvertretend für die vielen Frauenhilfefrauen, die sich in ihren Gemeinden im Besuchsdienst engagieren, berichtet hier Christa Günner, Frauenhilfe Neukirchen-Süd: „Seit Gründung des Besuchsdienstes vor 20 Jahren gehöre ich zum Team. Wir besuchen alle 70-, 75- und 80-Jährigen. Ab dem 80. Geburtstag kommen wir jedes Jahr. Meistens werde ich freundlich hereingebeten. Oft bekomme ich die ganze Wohnung gezeigt und die Menschen erzählen mir, was ihnen im Leben alles widerfahren ist. Sie sind froh, dass ihnen jemand ein Ohr leiht. Zum Schluss spreche ich den Geburtstagskindern ein Bibelwort zu.“

Seit drei Jahren arbeitet Oksana Funkner jeden Donnerstagnachmittag in der Mutter-Kind-Kur-Beratung des Kreisverbands Essen. Bei den Beratungsgesprächen kommt es vor allem auf genaues Zu- und Nachhören an: Wie ist die häusliche Situation der Antragstellerin? Welche beruflichen, familiären und gesundheitlichen Belastungen gibt es? Fragen, die Frau Funkner helfen, die passende Klinik zu finden. Neu ist das Angebot der Nachsorge. 2x im Monat werden in einem zweistündigen Seminar Fragen zu Stressbewältigung, Partnerbeziehung oder Zeitmanagement behandelt, also Themen, die den Teilnehmerinnen helfen, das in der Kur Gelernte im Alltag anzuwenden.

Was klimpert und raschelt denn da? Genau hingehört haben die Frauen der Frauenhilfe Büderich bei ihrem Ausflug ins Geldmuseum nach Wardt (bei Xanten). Angelika Müntefering schreibt dazu: „In den Räumen der ehemaligen Villa Kunterbunt erwartete uns eine interaktive Zeitreise. Bei einer kurzweiligen und interessanten Führung wurde uns die spannende Kultur-geschichte des Geldes nahe gebracht. Vom Beginn des Zahlens mit Muscheln oder Perlen ging es über den Zigarettenhandel im Krieg, die Inflation, Reichs- und D-Mark zu unserer heutigen Währung, dem Euro. Zum Schluss durften wir in der Prägewerkstatt unsere eigene Münze prägen.“ (Sabine Richarz, Mitteilungen 2020-1)

„Mutfrauen“ in der Region Nord

Auch in diesem Heft stelle ich Ihnen wieder einige Mutfrauen aus der Region Nord vor in der Hoffnung, dass ihr Engagement auch Sie inspiriert.

Eine besondere Form von Zivilcourage zeigten die Frauen des Kreis-verbandes Dinslaken. Sie luden ein Mitglied des Bündnisses „Omas gegen rechts“ zu einem Leiterinnentreffen ein und informierten sich über deren Ziele. Anschließend nahmen sie zusammen mit den „Omas gegen rechts“ an einer Demonstration zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer teil.

Seit der Flüchtlingswelle im Jahr 2015 betreibt die Kirchengemeinde Velbert das Café Globus, das von Iris Hesterkamp geleitet wird. Neben den selbstgebackenen Kuchen des Teams bietet jeden Freitag eine andere Migrantengruppe kleine Köstlichkeiten aus ihrer Heimat an. Den Anfang machten die syrischen Flüchtlinge. Im Café treffen sich Senior*innen zum Spielen und Migrant*innen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Der Erlös wird an Hilfsprojekte gespendet, die die Team-Mitglieder gemeinsam aussuchen.

Bärbel Vetter aus der Frauenhilfe Alpen berichtete über Elfi Diebels: Sie ist eine begabte Sängerin und spendet den Erlös ihrer Auftritte ebenso wie die Einnahmen aus den Verkäufen ihres Handarbeitskreises. Immer wieder hat sie gute Ideen für hübsche Dekorationen und bastelt mal eben kleine Weihnachtsgeschenke für 40 bis 50 Frauen. Sie näht Schürzen für die Bedienung des Amaliencafés oder mal eine Spitzenhaube für ein Kostüm beim Weltgebetstag oder bessert das verschlissene Samtkissen der Kanzelbalustrade aus. Daneben kümmert sie sich um andere, die Probleme haben, tröstet und hilft.

Jutta Nowak, Vorsitzende des Kreisverbandes Oberhausen, nutzt ihr Hobby, um andere zu unterstützen. Sie fertigt in ihrer Freizeit Scherenschnitte, die sie auf zwei Handwerkermärkten verkauft. Den Erlös spendet sie zwei kleinen Hilfsorganisationen: einer Frau aus Eritrea, die Menschen in ihrer Heimat unterstützt, und einer Hilfsorganisation, die Ärzte und medizinische Hilfsmittel bereitstellt. (Sabine Richarz, Mitteilungen 2019-2)

Ansprechpartnerin


alt

Sabine Richarz
Regionalreferentin Region Nord

 0228 9541 122
 0228 9541 100

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Pilgertage für Frauen

"Nichts soll dich beunruhigen;
nichts ängstige dich.
Wer Gott hat, dem fehlt nichts.
Gott allein genügt.“


Dieses Gebet von Teresa von Avila wurde in dem bekannten Taizé-Lied ‚Nada te turbe‘ vertont.
Die Gebete und Texte von Teresa von Avila stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Pilgertage für Frauen. Sie werden uns in Andachten, Schweigezeiten, Liedern und Körperübungen begleiten und inspirieren.

Für alle Pilgerbegeisterten, Pilgerwilligen oder Pilgerneulinge gibt es dieses Jahr zwei Frauenpilgertage.

  • Freitag, 14.08.2020
    Ort: Brüggen-Bracht
    (in Kooperation mit dem Frauenreferat der Kirchenkreise Krefeld-Viersen und Gladbach-Neuss)
    Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
    Kosten: 20 € (FH-Mitglieder: 15 €)
    Anmeldung bis 07.08.2020
     
  • Samstag, 31.10.2020
    Ort: Linnep (Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann)
    Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
    Kosten: 20 € (FH-Mitglieder: 15 €)
    Anmeldung bis 23.10.2020

Online-Anmeldung:
https://www.weiterbildung-frauenhilfe.de/veranstaltungen/politik-gesellschaft-kirche/

>> Flyer Frauenpilgertage 2020

>> Pressemitteilung