Region Nord

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Neues aus der Region Nord

Mit den Ohren treffen

Manchmal ist eine Idee "aus der Region"‘ auch eine Idee "für die Region".

Statt sich mittwochs im Gemeindehaus zu treffen, verabredeten sich die Frauen der Frauenhilfe Dümpten (KV Mülheim) während des Lock-Downs mehrmals zu einer Telefonkonferenz. Wie in einer „normalen“ Frauenhilfestunde gab es zu Beginn eine kurze Andacht, dann eine Erzählrunde, wie es jeder geht, und zum Schluss ein Thema, z.B. ein Gespräch zu Sprichworten und ihrer Bedeutung, die Funduseinheit zum Thema Bäume, ein Quiz und ein Musikrätsel, bei dem Liedanfänge auf dem Klavier vorgespielt wurden. Nach anfänglichem Zögern waren alle Gruppenmitglieder begeistert dabei, denn die Teilnahme an einer Telefonkonferenz ist sehr einfach.

Wie führe ich eine Telefonkonferenz durch?

Im Internet finden Sie viele Anbieter, um schnell und einfach eine Telefonkonferenz einzurichten; z.B. https://www.telefonkonferenz.de oder https://konferenzen.telekom.de/konferenzen oder https://easycon-ferencing.de/telekonferenz/einrichten.
Die Frauenhilfe Dümpten hat sich für die Firma Lindenbaum entschieden, die Rabatte für Non-Profit-Organisationen einräumt (www.lindenbaum.eu/produkte/business-konferenzen/). Auf den Webseiten der Unternehmen erfahren Sie, wie Sie einen „Konferenzraum“ einrichten, der immer wieder genutzt werden kann. Der Kundenservice berät über den jeweils passenden Tarif. Bei der Firma Lindenbaum erhalten Sie für den Konferenzraum eine Telefonnummer und einen sechsstelligen Zugangscode. Damit können sich die Teilnehmerinnen zur verabredeten Zeit über ihr Telefon einwählen.

Auch die Konferenz braucht eine Leiterin, die darauf achtet, dass alle zu Wort kommen. Am Anfang ist es vielleicht gewöhnungsbedürftig, mit mehreren Frauen gleichzeitig zu telefonieren, aber es ist eine gute Alternative, um als Gruppe in Kontakt zu bleiben. Und vielleicht taucht dann - wie in Dümpten - in der Telefonkonferenz plötzlich ein 100-jähriges Mitglied auf, das schon lange nicht mehr an den Nachmittagen teilnehmen kann.

(Sabine Richarz, Mitteilungen 2020-2)

Zuhören - Nachhören - Hinhören

Zuhören können ist eine wichtige Voraussetzung für die Mitarbeit im Besuchsdienst. Stellvertretend für die vielen Frauenhilfefrauen, die sich in ihren Gemeinden im Besuchsdienst engagieren, berichtet hier Christa Günner, Frauenhilfe Neukirchen-Süd: „Seit Gründung des Besuchsdienstes vor 20 Jahren gehöre ich zum Team. Wir besuchen alle 70-, 75- und 80-Jährigen. Ab dem 80. Geburtstag kommen wir jedes Jahr. Meistens werde ich freundlich hereingebeten. Oft bekomme ich die ganze Wohnung gezeigt und die Menschen erzählen mir, was ihnen im Leben alles widerfahren ist. Sie sind froh, dass ihnen jemand ein Ohr leiht. Zum Schluss spreche ich den Geburtstagskindern ein Bibelwort zu.“

Seit drei Jahren arbeitet Oksana Funkner jeden Donnerstagnachmittag in der Mutter-Kind-Kur-Beratung des Kreisverbands Essen. Bei den Beratungsgesprächen kommt es vor allem auf genaues Zu- und Nachhören an: Wie ist die häusliche Situation der Antragstellerin? Welche beruflichen, familiären und gesundheitlichen Belastungen gibt es? Fragen, die Frau Funkner helfen, die passende Klinik zu finden. Neu ist das Angebot der Nachsorge. 2x im Monat werden in einem zweistündigen Seminar Fragen zu Stressbewältigung, Partnerbeziehung oder Zeitmanagement behandelt, also Themen, die den Teilnehmerinnen helfen, das in der Kur Gelernte im Alltag anzuwenden.

Was klimpert und raschelt denn da? Genau hingehört haben die Frauen der Frauenhilfe Büderich bei ihrem Ausflug ins Geldmuseum nach Wardt (bei Xanten). Angelika Müntefering schreibt dazu: „In den Räumen der ehemaligen Villa Kunterbunt erwartete uns eine interaktive Zeitreise. Bei einer kurzweiligen und interessanten Führung wurde uns die spannende Kultur-geschichte des Geldes nahe gebracht. Vom Beginn des Zahlens mit Muscheln oder Perlen ging es über den Zigarettenhandel im Krieg, die Inflation, Reichs- und D-Mark zu unserer heutigen Währung, dem Euro. Zum Schluss durften wir in der Prägewerkstatt unsere eigene Münze prägen.“ (Sabine Richarz, Mitteilungen 2020-1)

Ansprechpartnerin


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Sabine Richarz
Regionalreferentin Region Nord

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