Region Nord

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Neues aus der Region Nord

„Mutfrauen“ in der Region Nord - Teil 2

Auch in diesem Heft stelle ich Ihnen wieder einige Mutfrauen aus der Region Nord vor in der Hoffnung, dass ihr Engagement auch Sie inspiriert.

Eine besondere Form von Zivilcourage zeigten die Frauen des Kreis-verbandes Dinslaken. Sie luden ein Mitglied des Bündnisses „Omas gegen rechts“ zu einem Leiterinnentreffen ein und informierten sich über deren Ziele. Anschließend nahmen sie zusammen mit den „Omas gegen rechts“ an einer Demonstration zur Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer teil.

Seit der Flüchtlingswelle im Jahr 2015 betreibt die Kirchengemeinde Velbert das Café Globus, das von Iris Hesterkamp geleitet wird. Neben den selbstgebackenen Kuchen des Teams bietet jeden Freitag eine andere Migrantengruppe kleine Köstlichkeiten aus ihrer Heimat an. Den Anfang machten die syrischen Flüchtlinge. Im Café treffen sich Senior*innen zum Spielen und Migrant*innen aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Der Erlös wird an Hilfsprojekte gespendet, die die Team-Mitglieder gemeinsam aussuchen.

Bärbel Vetter aus der Frauenhilfe Alpen berichtete über Elfi Diebels: Sie ist eine begabte Sängerin und spendet den Erlös ihrer Auftritte ebenso wie die Einnahmen aus den Verkäufen ihres Handarbeitskreises. Immer wieder hat sie gute Ideen für hübsche Dekorationen und bastelt mal eben kleine Weihnachtsgeschenke für 40 bis 50 Frauen. Sie näht Schürzen für die Bedienung des Amaliencafés oder mal eine Spitzenhaube für ein Kostüm beim Weltgebetstag oder bessert das verschlissene Samtkissen der Kanzelbalustrade aus. Daneben kümmert sie sich um andere, die Probleme haben, tröstet und hilft.

Jutta Nowak, Vorsitzende des Kreisverbandes Oberhausen, nutzt ihr Hobby, um andere zu unterstützen. Sie fertigt in ihrer Freizeit Scherenschnitte, die sie auf zwei Handwerkermärkten verkauft. Den Erlös spendet sie zwei kleinen Hilfsorganisationen: einer Frau aus Eritrea, die Menschen in ihrer Heimat unterstützt, und einer Hilfsorganisation, die Ärzte und medizinische Hilfsmittel bereitstellt. (Sabine Richarz, ,Mitteilungen 2019-2)

„Mutfrauen“ - in der Region Nord

Im Herbst 2018 hat die Evangelische Frauenhilfe im Rheinland die Aktion „MUT-MENSCH“ gestartet.
Wir wollen Menschen ermutigen, sich zu engagieren und dieses Engagement durch das Tragen des Mut-Buttons sichtbar zu machen. Damit machen wir deutlich: Wir sind froh, in einer offenen, demokratischen Gesellschaft zu leben, und wir setzen uns dafür ein, dass dies so bleibt.

Auch bei uns in der Region Nord gibt es solche „Mutfrauen“, die sich in Kirche und Gesellschaft einbringen. Stellvertretend für die Vielen möchte ich einige selbst zu Wort kommen lassen:

Anneliese Piorr (FH Hilden-Süd) schreibt:
„Neben vielen anderen Ehrenämtern arbeite ich im ‚Café to meet‘ mit. Hier treffen sich Flüchtlinge zu Begegnung und Austausch und erhalten Hilfe zum Beispiel bei Hausaufgaben und bei Ämter-Gängen.“

Iris Pfeiffer (FH Altenessen) erzählt von ihrer Kollegin Iris Abel:
„Sie ist sehr aktiv und kümmert sich mit einem Team um die Kleiderkammer sowie um das Frauenforum. Außerdem ist sie Mitglied im Presbyterium und im Ausschuss für Theologie und Gottesdienst. Die vielen Verpflichtungen nimmt sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad wahr.“

Tina Lenk (FH Garath) engagiert sich mit ihrem Mann Rolf in Südindien:
„Auf einer Indienreise 1980 erlebten wir viel Armut, konnten aber nicht helfen. Als Pastor Dhairiyanathan uns um Hilfe bat, spürten wir Gottes Ruf. Auf den Bau einer kleinen Kirche folgte 1991 die Unterstützung eines Schulprojekts durch den Verkauf indischer Handarbeiten, selbstgemachter Marmeladen sowie durch viele Spenden. Ca. 500 Kinder besuchen mittlerweile die Grundschule und viele Kinder, deren Eltern nicht lesen und schreiben können, haben erfolgreiche Berufe erlernt. Aus dem Projekt ist eine offizielle Partnerschaft zwischen den Evangelischen Gemeinden Düsseldorf-Garath und Attur in Indien geworden.“

Mutgeschichten kann man nicht genug hören! Von weiteren „Mutfrauen“ erfahren Sie in den nächsten Mitteilungen. (Sabine Richarz, Mitteilungen 2019-1)

Ansprechpartnerin


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Sabine Richarz
Regionalreferentin Region Nord

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