Region Nord

Kreisverbände

Dinslaken | Duisburg Nord | Duisburg Süd | Düsseldorf | Düsseldorf-Mettmann | Essen | Kleve | Krefeld | Moers | Mülheim-Ruhr | Niederberg | Oberhausen | Wesel

Neues aus der Region Nord

Heimat ist für mich ...

Wir alle tragen solche Bilder in uns, die wir mit Heimat verbinden. Auf meine Frage „Was ist Heimat für Sie?“ bekam ich diese Antworten:

Andrea Schäfer, Leiterin Frauenhilfe Oberhausen-Schmachtendorf:
„Heimat ist, wo ich mich wohlfühle. Ich bin in Oberhausen geboren, zur Schule
gegangen und bin auch hier wohnen geblieben. Die Geschichte des Ruhrgebiets mit Kohle und Stahl, wo meine Vorfahren hart gearbeitet hatten, verbindet mich mit diesem Ort. Frühere Industriearbeitsstätten sind heute Kulturstätten, die jede Menge zu berichten haben. Die Vergangenheit lebt weiter!“

Erika Pfeiffer, Frauenhilfe Altenessen:
„Heimat ist für mich mehr als nur ein Ort. Er hat mit den Menschen zu tun, mit Familie, mit Freund*innen, meiner Kirchengemeinde, meinem Chor und den Frauen meiner Frauenhilfe. Hier gehöre ich hin. Hier ist für mich der Ort, an dem ich willkommen bin und wo ich so angenommen werde, wie ich bin. Heimat begleitet mich auch in meinen Erinnerungen, in meinen Liedern, Büchern und Bildern.“

Ulrike Kehrein, Küsterin und Mitglied der Frauenhilfe Moers-Scherpenberg:
„Wenn ich zurück nach Moers komme und das Geleucht auf der Halde Rheinpreußen sehe, dann weiß ich: Hier bin ich zuhause! In der Frauenhilfe, gerade
in der „Jungen Frauenhilfe“, treffe ich Frauen, mit denen ich das Leben im Stadtteil teile und hoffentlich auch in Zukunft teilen und gestalten werde.“

Barbara Klewin, Vorsitzende Kreisverband Krefeld:
„Heimat ist für mich wie das Zwiebelsystem unserer Kleidung. Die äußere Hülle ist mein Wohnort. Hier kenne ich die Straßen und Wege, die Geschäfte, Cafés. Ich fühle mich wohl hier. Die nächste Schicht sind die Menschen um mich herum. Viele Begegnungen schenken mir heimatliche Gefühle. Eine besondere Schicht der Zwiebel ist mein Zuhause, meine Wohnung. Sobald ich sie betrete, fühle ich mich
geborgen, kann so sein, wie ich bin. Doch die wirklich innige Heimat ist in mir. Meine Gedanken, mein Glaube, mein Fühlen geben mir Heimat. Da ist nicht wichtig, wo ich gerade bin.“

Hier sind die Antworten vom Frauengesprächskreis Pfalzdorf:

  • „Heimat löst in mir den Gedanken aus, von grüner Wiese, Sonnenschein, frisch gemähtem Gras, Kühen und Rindern auf der Weide. Mein Elternhaus, meine Eltern, Waffeln backen im Garten, Kindergeburtstage, Unbeschwertheit und Geborgenheit.“
  • „Heimat ist für mich das Gefühl von Geborgenheit, Sicherheit und Wohlfühlen.“
  • „Heimat ist: immer die Schönheit zu sehen, wo ich wohne und lebe und wo meine Freunde sind.“
  • „Heimat ist für mich: Geborgenheit, Vertrautheit, Familie, Freunde. Aufgefangen werden und wissen, dass liebe Menschen mit auf meinem Weg gehen.“
  • „Heimat ist für mich: Zuhause zu sein, vertraute Menschen in meiner Nähe zu haben, mich geborgen zu fühlen, meine ländliche Umgebung zu genießen, mein geliebter Niederrhein. Heimat bedeutet Vertrautheit, die durch lange positive Erfahrung entstanden ist.“
  • „Heimat ist einerseits die Erinnerung an die Wurzeln der Kindheit, aber auch überall da, wo ich willkommen bin und Menschen begegne, die mich auf dem Weg begleiten. Durch meinen Glauben habe ich immer wieder in Gemeinde und Frauenhilfe anknüpfen können. Heimat ist Wärme und Angenommensein.“

Elke Peylo, Leiterin Frauenhilfe Erkrath-Hochdahl schrieb:
„Für uns ist die Frauenhilfe ein Zuhause, weil wir uns haben, uns gut kennen, gemeinsam beten und füreinander einstehen und auch schöne Themen miteinander besprechen.“

Gedanken aus der Frauenhilfe Alpen:
Heimat ist...
- wo ich geboren bin
- wo die Eltern mit mir lebten
- wo ich mich wohl fühle
- wo ich soziale Kontakte habe
- wo ich vertraut bin
- wo ich aufgenommen werde
- bei Glaubensgeschwistern
- in der Frauenhilfe

Vielleicht regen diese Beiträge Sie an, in Ihrer (Frauenhilfe)Gruppe über das Thema Heimat nachzudenken?

(Sabine Richarz, Mitteilungen 2021-02)

Ansprechpartnerin


alt

Sabine Richarz
Regionalreferentin Region Nord

 0228 9541 122
 0228 9541 100

 E-Mail schreiben

Trotzkraft - ein Oasentag für Frauen mit Christina Brudereck

Samstag, den 19.02.2022, 14:00 - 18:00 Uhr

Sich von den lyrischen Texten von Christina Brudereck inspirieren lassen, eigene Worte finden und den Gedanken der anderen lauschen ...
Weitere Informationen

 

Einladung zum Frauenmahl

In der Region Nord sind im nächsten Jahr zwei Frauenmahle geplant:

  • Frauenmahl in Drevenack
    Termin: Freitag, 06. Mai 2022

  • Frauenmahl in Oberhausen 
    Termin: Freitag, 04. November 2022

Frauenkirchentage 2022

Durch die Pandemie leben wir in besonderen Zeiten. Auf vieles mussten wir verzichten, leider auch auf unsere geplanten analogen Frauenkirchentage.
Wir hoffen, dass wir uns im Herbst 2022 wieder begegnen können und dann in großer Runde die Frauenkirchentage miteinander feiern können.

Bitte merken Sie sich diese Termine für die Frauenkirchentage 2022 vor:

  • Samstag, den 17.09.2022
    in Neuwied

  • Samstag, den 24.09.2022
    in Duisburg-Rheinhausen

Weitere Informationen folgen in Kürze.

"Go for Gender Justice!"

Eine bundesweite Pilgerinitiative

Der Ökumenische Rat der Kirchen hat seine Mitgliedskirchen 2022 zu einem Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens eingeladen.
Kernstück sind regionale über das Bundesgebiet verteilte Pilgeretappen ín zehn Landeskirchen.
Der Auftakt findet am 1. Februar 2022 im Schloss Bellevue statt und wird online übertragen.

Die Evangelische Kirche im Rheinland plant folgende Termine:

  • 12. Juni 2022
    Herkunft feiern – Zukunft wandeln
    Gerechte Teilhabe für Frauen in einer multireligiösen Gesellschaft

    Von Burg Linn (Krefeld) zum Engel der Kulturen auf dem Platz an der Alten Kirche in der Krefelder Innenstadt
    Leitung: Katrin Meinhard, Kirchenkreis Krefeld
    Weitere Informationen
     
  • 13. August 2022
    Care-Arbeit, Kaiserswerth
    Leitung: Sabine Richarz, Evangelische Frauenhilfe im Rheinland e.V.


>> Pilgern für Geschlechtergerechtigkeit, Informationen der EKD zur Initiative